diboFLEX – eine Durchführung. Alle Medien. Alle Lastfälle.
Durchführungen im Hoch- und Tiefbau sind kritische Punkte der Gebäudehülle – insbesondere gegen Wasser und Radongas. Die Vielzahl der Lösungen am Markt zeigt, dass es bislang keinen einheitlichen Standard für Bodenplatte, Wand und Dach gibt. In der Regel müssen Durchführungen aufwendig abgedichtet werden, und eine fugenlose Verbindung mit Bitumenbahnen oder Dickanstrichen ist oft nicht darstellbar.
Fachkräftemangel und Kostendruck verlangen zudem einen einfacheren Montageablauf und standardisierte Bauteilvarianten. Genau hier setzt diboFLEX an.
Die Vorteile auf einen Blick
- Rohrdurchführung mit integrierter Abdichtung und Mauerkragen
- Universell einsetzbar für alle Medienleitungen und Abwasser
- Einteilige, medienführende Rohrmuffe mit Flansch und integriertem Bitumenring
- Direktes Anschweißen der Bitumenbahnen möglich
- Standardisierung: eine Lösung für Bodenplatte, Keller-Außenwand und Dach
- Vereinfachter Montageablauf, kostengünstiger Einbau
- Kostengünstige Gesamtlösung durch Rationalisierung
- EPS-Spacer als Platzhalter beim Einbetonieren für Anschlussrohre
- Handelsübliche Dichtelemente (RDS) integrierbar
- Druckgeprüft bis 5 bar (Leistungsklasse 3)
- Radon-geprüft
- Im Dachbereich auch als Dampfsperre einsetzbar
Wo andere abdichten müssen, ist diboFLEX schon dicht
diboFLEX ist keine herkömmliche Durchführung, sondern ein vorgefertigtes Systembauteil: kein klassischer Durchbruch mit nachträglichem Anschluss, sondern ein einbetoniertes Bauteil mit bereits integriertem Abdichtungsflansch, an den Bitumenbahnen fix angeschweißt werden können. Die Dichtheit gegenüber drückendem Wasser ist damit nicht nur am Durchgang, sondern direkt an der Außenfläche gewährleistet.
Im Langzeit-Drucktest an einem Prüfinstitut wurde diboFLEX mit 5 bar geprüft – das entspricht nach DIN 18533 der Wassereinwirkungsklasse W2.2-E und nach ÖNORM B 3692 dem Lastfall „drückendes Wasser“.
Stoffgleicher Anschluss – ohne Fest-Losflansch aus Niro
Bei bituminösen Bahnen ist der Anschluss stoffgleich und schweißbar – statt über Kleber, Flüssigkunststoff oder fremde Manschettenlösungen. diboFLEX erreicht das ohne den in der ÖNORM definierten, verschraubbaren Fest-Losflansch aus Niro. Das reduziert nicht nur die Kosten, sondern vor allem die Komplexität auf der Baustelle.
Geprüft nach DBV-Merkblatt
Der diboFLEX Typ T wurde von der MFPA Leipzig in Verbindung mit einer Frischbetonverbundbahn gemäß DBV-Merkblatt „Frischbetonverbundsysteme“ geprüft. Der Prüfbericht beschreibt die Durchführung als einbetonierbare, einteilige Durchführung mit integrierter Abdichtung und fixem Mauerkragen, an deren oberen Kragen eine Bitumenbahn direkt angeschweißt werden kann.
