Bauwerksabdichtung und Bauschäden

PROFESSIONELLE BAUWERKSABDICHTUNG STATT BAUSCHÄDEN

Warum braucht es eine professionelle Bauwerksabdichtung?

Rohrdurchführung durch ein Betonbauteil – kritischer Punkt der Bauwerksabdichtung

Eine Bauwerksabdichtung ist erforderlich, um ein Gebäude dauerhaft gegen das Eindringen von Wasser und Feuchtigkeit zu schützen. Sie dient dem Schutz der Bausubstanz, der Gebrauchstauglichkeit und dem langfristigen Werterhalt des Bauwerks.

Ziel der Bauwerksabdichtung

Die Bauwerksabdichtung muss auf die vorhandene Wasserbeanspruchung und die geplante Nutzung des Gebäudes abgestimmt sein. Sie muss eine möglichst geschlossene und dauerhaft wirksame Schutzebene bilden.

Besonders zu beachten sind:

Eine fachgerecht geplante und ausgeführte Bauwerksabdichtung trägt wesentlich zur Dauerhaftigkeit, Gebrauchstauglichkeit, Energieeffizienz und zum Werterhalt des gesamten Bauwerks bei.

Warum Wasser und Feuchtigkeit gefährlich sind

Typische Feuchtigkeitseinwirkungen auf ein Gebäude

BAUSCHÄDEN DURCH FEUCHTIGKEIT & WASSEREINTRITT

Was ist die Schadensbilanz aufgrund unzureichender Bauwerksabdichtung?

Statistische Erfahrungen in Österreich

Feuchtigkeit zählt zu den häufigsten Ursachen für Bauschäden. Für Österreich wird davon ausgegangen, dass im Hochbau jährlich rund 120 Mio. € für die Behebung von Mängeln und die Sanierung von Feuchteschäden aufgewendet werden.

Die Österreichischen Bauschadensberichte zeigen, dass Schäden an Bauwerksabdichtungen regelmäßig auftreten. Besonders schadensanfällig sind:

Fehlerhafte oder unzureichende Abdichtungen werden häufig erst erkannt, nachdem bereits Wasser oder Feuchtigkeit in die Konstruktion eingedrungen ist und Folgeschäden entstanden sind.

Die österreichischen Schadensuntersuchungen zeigen daher, dass eine fachgerechte Planung und Ausführung der Bauwerksabdichtung eine wesentliche Voraussetzung für die dauerhafte Schadensfreiheit eines Gebäudes darstellt.

Statistische Erfahrungen in Deutschland

Feuchtigkeits- und Wasserschäden zählen zu den häufigsten und besonders teuren Bauschäden. Das verdeutlicht auch der Bauherren-Schutzbund e. V. in seinem Bericht “Entwicklung der Bauschäden und Bauschadenkosten – Update 2022”: In 7.531 ausgewerteten Schadensfällen entfielen 12,4 % auf Feuchtigkeit und weitere 7,1 % auf Undichtigkeiten – zusammen also rund jeder fünfte Bauschaden.

Besonders kritisch sind erdberührte Bauteile, also etwa die unzureichende Abdichtung von Bodenplatten, Kellern, Sockelbereichen, Anschlussfugen und Rohrdurchführungen. Der Bauherren-Schutzbund e. V. führte zusammen mit dem Institut für Bauforschung e. V. und der AIA AG das Projekt “Feuchteschäden durch fehlerhafte Bauwerksabdichtungen” durch. Dieses zeigte, dass im Bereich der Gebäudeabdichtung hohe Folgekosten entstehen: Über 32 % der erfassten Fehler verursachten Bauschäden von mehr als 15.000 €, über 15 % sogar mehr als 25.000 €.

diboFLEX ist Ihr Partner für die Bauwerksabdichtung

Die Bauwerkshülle muss gegen eindringende Feuchte und drückendes Wasser maximal geschützt werden, denn bereits kleine Undichtheiten können große Folgen haben: eindringende Feuchtigkeit, nasse Keller, Wasserschäden, Schimmelbildung, Putzschäden, beschädigte Böden und aufwändige Sanierungen. Gerade im privaten Wohnbau entscheidet eine sichere Abdichtung daher über den langfristigen Werterhalt des Gebäudes.

Die patentierten Durchführungen von diboFLEX sind eine flexible Lösung für dauerhaft dichte Rohr- und Leitungsdurchführungen im Hochbau, Wohnbau und Hausbau. Besonders bei Bodenplatten, Kellerwänden und erdberührten Bauteilen schützt diboFLEX zuverlässig vor Bodenfeuchte sowie vor nicht-drückendem und drückendem Wasser.

Die Durchführungen von diboFLEX sind universell für sämtliche Medienleitungen und für Abwasser geeignet. Sämtliche Einbausituationen von Bodenplatte über Keller-Außenwände bis Dach sind darstellbar. Dank der möglichen Standardisierung ist die abdichtende Durchführung eine Komplettlösung für Bodenplatten, Wände und Dächer.

Ihr Hauptmerkmal sind die Einteiligkeit von Muffe und Flansch sowie die integrierte Abdichtung und der fixe Mauerkragen. diboFLEX fungiert dabei als einbetoniertes Systembauteil mit bereits integriertem Abdichtungsflansch, welches das fixe Anschweißen von Bitumenbahnen ermöglicht oder direkt mit Dickanstrichen verbunden werden kann.

UNSERE LÖSUNG

3 Gründe, Ihre Bauwerksabdichtung diboFLEX zu überlassen

Technik mit Alleinstellung

Die patentierte Konstruktion der Durchführung, die sich als einteiliges Bauteil Flansch/Rohrmuffe darstellt. Wobei die Dichtung und der Mauerkragen bereits fix integriert sind. Der bitumierte Flansch erlaubt ein direktes Verschweißen der Bitumenbahnen mit der Durchführung.

Komplettes Produkt-Programm

Ein Produkt-Programm, das alle Einbausituationen (Bodenplatte, Wand, Keller) und Medienleitungen (Wasser, Abwasser, Elektroinstallation, Heizung, Klima, Kommunikation usw.) abdeckt:

Neben der klassischen Durchführungen (diboFLEX T-Serie) sind Mehrfach-Durchführungen (diboFLEX Multi-T), Abwasser-Durchführungen in Fließrichtung (diboFLEX TA) auch Sanierungsvarianten (diboFLEX TS) verfügbar.

Einfacher Einbau – kostengünstige Gesamtlösung

Durch die integrierte Abdichtung ist der Einbau und das Abdichten einfach und hoch effizient. Der gesamte Abdichtungsprozess wird damit unschlagbar kostengünstig.

Bauwerksabdichtung in der Praxis: mögliche Anwendungsfälle

Eine zuverlässige Bauwerksabdichtung ist überall dort erforderlich, wo Wasser, Bodenfeuchte oder andere Feuchtigkeitseinwirkungen auf ein Gebäude treffen können. Besonders kritisch sind dabei Rohr- und Leitungsdurchführungen, Anschlüsse und Übergänge, da bereits kleine Schwachstellen zu Undichtigkeiten und langfristigen Bauschäden führen können.

Die Durchführungen von diboFLEX lassen sich für unterschiedlichste Einbausituationen im Neubau und bei Sanierungen einsetzen. Durch die integrierte Abdichtung entsteht eine dauerhaft sichere Verbindung zwischen Durchführung und Bauwerksabdichtung.

Typische Anwendungsfälle sind unter anderem:

Dank des umfangreichen Produktprogramms können mit diboFLEX sowohl einzelne als auch mehrfache Durchführungen realisiert werden. Die Systeme eignen sich für unterschiedliche Rohrdimensionen, Medienleitungen und Abdichtungsarten und ermöglichen dadurch eine durchgängige Lösung für Bodenplatte, Wand, Keller und Dach.

Der Vorteil in der Praxis: Die Durchführung wird bereits als vorbereitetes Systembauteil in die Konstruktion integriert. Dadurch lassen sich kritische Übergänge reduzieren, Abdichtungsarbeiten vereinfachen und potenzielle Schwachstellen in der Gebäudehülle vermeiden.

Lernen Sie unsere Produkte kennen

Lernen Sie unsere Produkte für die Bauwerksabdichtung kennen

Mit den Rohrdurchführungen von diboFLEX lassen sich kritische Durchdringungen der Gebäudehülle dauerhaft und zuverlässig abdichten. Die Systeme eignen sich für den Einsatz in Bodenplatten, Keller- und Außenwänden sowie im Dachbereich und können für unterschiedlichste Medienleitungen wie Wasser, Abwasser, Strom, Heizung, Klima und Kommunikation eingesetzt werden.

Das Besondere an diboFLEX ist die patentierte, einteilige Konstruktion aus Rohrmuffe und Flansch. Die Abdichtung ist bereits in das Bauteil integriert, ebenso der fixe Mauerkragen. Dadurch kann die Durchführung direkt in die Bauwerksabdichtung eingebunden werden: Bitumenbahnen lassen sich unmittelbar mit dem bitumierten Flansch verschweißen, alternativ ist auch die Anbindung an Dickbeschichtungen möglich.

Je nach Einbausituation und Anwendungsfall stehen vier Produktvarianten zur Verfügung:

Entdecken Sie jetzt die passende Rohrdurchführung für Ihre Bauwerksabdichtung, informieren Sie sich über die einzelnen Produktvarianten oder sehen Sie sich unsere Produktfolder und Computeranimationen an.

Die diboFLEX Systeme schützen je nach Ausführung vor Bodenfeuchte und drückendem Wasser bis 5 bar und sind zudem gegen Radon geprüft. Damit bieten sie eine standardisierbare Lösung für Neubau und Sanierung und reduzieren gleichzeitig Montageaufwand, Abdichtungsarbeiten und mögliche Fehlerquellen.

Die patentierte Art der Bauwerksabdichtung

Die Bauwerksabdichtung mit diboFLEX basiert auf einer patentierten, einteiligen Konstruktion aus Rohrmuffe und Flansch. Die Abdichtung ist bereits in die Durchführung integriert, ebenso der fixe Mauerkragen. Dadurch lassen sich Rohr- und Leitungsdurchführungen einfacher, sicherer und mit weniger Arbeitsschritten in die Gebäudeabdichtung einbinden.

Ein wesentlicher Vorteil liegt in der direkten Anbindung an das Abdichtungssystem: Bitumenbahnen können unmittelbar mit dem bitumierten Flansch verschweißt werden, alternativ ist auch die Verbindung mit Dickbeschichtungen möglich. So werden zusätzliche Abdichtungsschritte reduziert und typische Fehlerquellen an kritischen Durchdringungen minimiert.

Die technische Entwicklung von diboFLEX ist durch 11 Patentansprüche geschützt. Damit steht das System für eine innovative Form der Bauwerksabdichtung, die Abdichtung, Rohrdurchführung und Montage zu einer durchgängigen Lösung verbindet – für Bodenplatte, Wand und weitere sensible Bereiche der Gebäudehülle.

Vertrauen Sie auf diboFLEX und gehen Sie aktiv gegen Bauschäden vor

Eine zuverlässige Bauwerksabdichtung beginnt bei den sensiblen Details der Gebäudehülle. Mit den Rohrdurchführungen von diboFLEX schaffen Sie sichere Lösungen für Bodenplatten, Wände und Dächer und reduzieren das Risiko von Feuchtigkeit, Wassereintritt und daraus entstehenden Bauschäden.

Ob Bauherr, Architekt oder Bauunternehmen: diboFLEX bietet eine standardisierbare Lösung für unterschiedlichste Einbausituationen und Medienleitungen – von Wasser und Abwasser über Elektroinstallationen bis hin zu Klima- und Kommunikationsleitungen. Durch die integrierte Abdichtung und die einfache Einbindung in das jeweilige Abdichtungssystem lassen sich Arbeitsabläufe vereinfachen und potenzielle Fehlerquellen auf der Baustelle reduzieren.

Sie möchten wissen, welche Rohrdurchführung für Ihr Projekt geeignet ist? Unser Team unterstützt Sie gerne bei der Auswahl der passenden diboFLEX Lösung und bei der konkreten Anwendung in Ihrem Bauvorhaben.

Eine Bauwerksabdichtung schützt Gebäude und Bauteile dauerhaft vor dem Eindringen von Wasser und Feuchtigkeit. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Gebäudehülle und trägt dazu bei, die Bausubstanz, die Gebrauchstauglichkeit und den langfristigen Wert eines Bauwerks zu erhalten.

Je nach Lage und Nutzung eines Gebäudes kann die Abdichtung unterschiedlichen Feuchtigkeitseinwirkungen ausgesetzt sein. Dazu zählen unter anderem Bodenfeuchte, nichtdrückendes Sickerwasser, aufsteigende Feuchtigkeit, Grundwasser, drückendes Wasser, Niederschlagswasser oder Spritzwasser. Die Bauwerksabdichtung muss deshalb immer auf die jeweilige Wasserbeanspruchung und die konkrete Einbausituation abgestimmt werden.

Besonders sensibel sind Bereiche, an denen die Abdichtung unterbrochen oder konstruktiv anspruchsvoll wird. Dazu gehören Fugen, Rohr- und Leitungsdurchführungen, Anschlüsse, Sockelbereiche sowie Übergänge zwischen Bodenplatte und Wand. Gerade dort können Undichtheiten entstehen, durch die Feuchtigkeit in die Konstruktion gelangt.

Eine fachgerecht geplante und ausgeführte Bauwerksabdichtung bildet deshalb eine möglichst geschlossene und dauerhaft wirksame Schutzebene. Sie hilft, Feuchteschäden, Schimmelbildung, Korrosion, Schäden an Dämmung und Innenausbau sowie hohe Sanierungskosten zu vermeiden und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Dauerhaftigkeit, Energieeffizienz und Werterhaltung eines Gebäudes.

Rohrdurchführungen gehören zu den besonders sensiblen Bereichen einer Bauwerksabdichtung. Überall dort, wo Rohre oder Leitungen durch eine Bodenplatte, Wand oder andere Bauteile geführt werden, wird die geschlossene Abdichtungsebene des Gebäudes unterbrochen. Deshalb muss die Durchführung so ausgeführt werden, dass auch an dieser Stelle dauerhaft kein Wasser oder keine Feuchtigkeit in die Konstruktion eindringen kann.

Entscheidend ist eine sichere Verbindung zwischen Rohrdurchführung und Bauwerksabdichtung. Je nach Abdichtungssystem kann die Durchführung beispielsweise in Bitumenbahnen oder eine entsprechende Dickbeschichtung eingebunden werden.

Bei den Rohrdurchführungen von diboFLEX ist die Abdichtung bereits in das Bauteil integriert. Rohrmuffe und Flansch bilden eine einteilige Konstruktion, zusätzlich ist ein fixer Mauerkragen vorhanden. Der bitumierte Flansch ermöglicht es, Bitumenbahnen direkt mit der Rohrdurchführung zu verschweißen. Dadurch lässt sich die Durchführung ohne zusätzliche aufwendige Anschlusskonstruktionen in die Abdichtungsebene integrieren.

Eine fachgerechte Ausführung ist besonders bei Bodenplatten, Kellerwänden und erdberührten Bauteilen wichtig, da dort neben Bodenfeuchte auch drückendes Wasser auftreten kann.

Eine möglichst geschlossene Abdichtungsebene ist die Grundlage einer zuverlässigen Bauwerksabdichtung. Rohr- und Leitungsdurchführungen stellen dabei besondere Herausforderungen dar, weil die Gebäudehülle an diesen Stellen konstruktiv durchbrochen wird.

Werden die Übergänge zwischen Rohr, Durchführung und Abdichtung nicht dauerhaft dicht hergestellt, kann Wasser in das Bauteil oder die angrenzenden Konstruktionen eindringen. Mögliche Folgen sind unter anderem feuchte Keller, Schäden an Dämmung und Innenausbau, Korrosion, Schimmelbildung oder aufwendige Sanierungsmaßnahmen.

Besondere Aufmerksamkeit benötigen Durchführungen in Bodenplatten, Keller- und Außenwänden sowie erdberührten Bauteilen. Dort können unterschiedliche Wasserbeanspruchungen auftreten – von Bodenfeuchte und Sickerwasser bis hin zu drückendem Wasser.

Aus diesem Grund sollte die Abdichtung einer Rohrdurchführung nicht als separates Detail betrachtet werden, sondern als Bestandteil des gesamten Abdichtungssystems. Lösungen wie diboFLEX verfolgen diesen Ansatz mit einer bereits integrierten Abdichtung. Durch die einteilige Konstruktion aus Rohrmuffe und Flansch sowie die direkte Verbindung mit Bitumenbahnen oder Dickbeschichtungen können kritische Übergänge und zusätzliche Arbeitsschritte reduziert werden.

Für Rohrdurchführungen in Bodenplatten und Kellerwänden sollte ein System gewählt werden, das auf die jeweilige Wasserbeanspruchung abgestimmt ist und sich sicher in die Bauwerksabdichtung integrieren lässt. Besonders bei erdberührten Bauteilen können neben Bodenfeuchte auch Sickerwasser oder drückendes Wasser auf die Konstruktion einwirken.

Die diboFLEX T-Serie wurde als universell einsetzbare Rohrdurchführung für unterschiedliche Gebäudebereiche entwickelt. Sie kombiniert Rohrmuffe, Flansch, Abdichtung und Mauerkragen in einer einteiligen Anschlusslösung und kann sowohl in Bodenplatten als auch in Wänden eingesetzt werden.

Über die Durchführung lassen sich unterschiedliche Medienleitungen führen, beispielsweise für Wasser, Elektroinstallationen, Heizung, Klima oder Kommunikation. Für mehrere Leitungen steht mit diboFLEX Multi-T zusätzlich eine Mehrfachdurchführung zur Verfügung.

Für Abwasserleitungen wurde hingegen die Variante diboFLEX TA entwickelt. Bei Sanierungsprojekten oder nachträglichen Durchführungen kann diboFLEX TS eingesetzt werden.

Welche Variante geeignet ist, hängt daher insbesondere vom Bauteil, der Art der Leitung, der Einbausituation und der zu erwartenden Wasserbeanspruchung ab.

Bei drückendem Wasser muss eine Rohrdurchführung höheren Anforderungen an die Dichtheit standhalten. Anders als bei reiner Bodenfeuchte oder nichtstauendem Sickerwasser wirkt hier hydrostatischer Druck auf die Abdichtung und die angrenzenden Bauteile. Schwachstellen an Durchdringungen können deshalb besonders schnell zu Wassereintritt und entsprechenden Bauschäden führen.

Für solche Anwendungen muss nicht nur die Durchführung selbst dicht sein. Ebenso entscheidend ist die zuverlässige Verbindung der Rohrdurchführung mit der umliegenden Bauwerksabdichtung.

Die Rohrdurchführungen von diboFLEX sind laut Produktunterlagen für Wasserbeanspruchungen von Bodenfeuchte bis zu drückendem Wasser mit einem Druck von bis zu 5 bar ausgelegt. Die Systeme verfügen über eine integrierte Abdichtung und können über ihren bitumierten Flansch unmittelbar mit Bitumenbahnen verbunden werden.

Damit eignen sie sich insbesondere für sensible Bereiche wie Bodenplatten, Kellerwände und andere erdberührte Bauteile.

Welche konkrete Ausführung für ein Projekt erforderlich ist, sollte jedoch immer anhand der vorhandenen Wasserbeanspruchung und der geplanten Abdichtung beurteilt werden. Die gesamte Abdichtung muss als funktionierende und möglichst durchgängige Schutzebene geplant und ausgeführt werden.

Ja. Bei entsprechend konstruierten Rohrdurchführungen können Bitumenbahnen direkt mit der Durchführung verbunden werden. Dadurch lässt sich die Rohrdurchführung in die flächige Bauwerksabdichtung integrieren und eine durchgängige Abdichtungsebene herstellen.

Genau darauf ist das System von diboFLEX ausgelegt. Die Rohrdurchführungen verfügen über einen fest mit der Rohrmuffe verbundenen Flansch. Dieser Flansch ist mit einem Bitumenring ausgestattet, sodass die Bitumenbahnen direkt mit der Durchführung verschweißt werden können.

Der Vorteil liegt vor allem in der vereinfachten Ausbildung des Anschlusses. Die Abdichtung muss nicht erst mit einer zusätzlichen separaten Konstruktion an das Rohr herangeführt werden. Stattdessen ist die Anschlussfläche bereits Bestandteil der Rohrdurchführung.

Neben Bitumenbahnen können die diboFLEX Durchführungen je nach Anwendung auch mit Dickbeschichtungen verbunden werden.

Gerade an Bodenplatten, Kellerwänden und anderen erdberührten Bauteilen ist ein sauber ausgeführter Übergang zwischen Flächenabdichtung und Rohrdurchführung entscheidend. Eine möglichst durchgängige Abdichtung hilft dabei, Feuchtigkeit und Wasser von der Gebäudekonstruktion fernzuhalten und potenzielle Schwachstellen an Durchdringungen zu reduzieren.

Eine Mehrfachdurchführung ermöglicht es, mehrere Rohre oder Medienleitungen gebündelt durch ein Bauteil zu führen. Sie kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn verschiedene Versorgungsleitungen auf engem Raum durch eine Bodenplatte oder Wand in ein Gebäude geführt werden sollen.

Typische Beispiele sind Leitungen für Wasser, Strom, Gas oder Telekommunikation. Statt für jede Leitung eine vollständig separate Durchführung vorzusehen, können mehrere Rohrstücke zu einer gemeinsamen Lösung zusammengefasst werden.

Mit diboFLEX Multi-T steht dafür eine serielle Mehrfachdurchführung zur Verfügung. Je nach Ausführung werden zwei bis fünf Rohrstücke miteinander verbunden. Die Konstruktion ist platzsparend und verfügt wie die klassische diboFLEX Durchführung über eine integrierte Anschlussmöglichkeit an die Bauwerksabdichtung.

Der integrierte Bitumenring ermöglicht es, Bitumenbahnen direkt mit dem Flansch zu verschweißen. Dadurch können auch mehrere Leitungsdurchführungen als Teil einer möglichst geschlossenen Abdichtungsebene ausgeführt werden.

Mehrfachdurchführungen sind vor allem bei Hausanschlüssen und Technikbereichen interessant, in denen verschiedene Medienleitungen konzentriert in das Gebäude geführt werden und gleichzeitig eine sichere Bauwerksabdichtung gewährleistet sein muss.

Bei Abwasserleitungen muss neben der Abdichtung der Gebäudehülle auch die Leitungsführung berücksichtigt werden. Abwasserrohre werden in der Regel mit einem definierten Gefälle verlegt, damit das Abwasser zuverlässig in Fließrichtung abgeführt werden kann. Eine geeignete Rohrdurchführung muss deshalb sowohl zur Einbausituation als auch zur vorgesehenen Leitungsführung passen.

Für diesen Anwendungsfall wurde diboFLEX TA entwickelt. Dabei handelt es sich um eine patentierte, einteilige Rohrdurchführung, die speziell für Abwasserleitungen in Fließrichtung – von innen nach außen – konzipiert wurde.

Wie bei den weiteren diboFLEX Varianten ist die Abdichtung bereits in das System integriert. Der bitumierte Flansch ermöglicht eine direkte Verbindung mit Bitumenbahnen und damit die Einbindung der Abwasserdurchführung in die Bauwerksabdichtung.

Laut Produktunterlagen ist diboFLEX TA gegen Bodenfeuchte, drückendes Wasser bis 5 bar und Radon geprüft beziehungsweise ausgelegt. Durch die kompakte Konstruktion kann die Durchführung zudem platzsparend eingebaut werden.

Damit eignet sich das System insbesondere für Abwasserleitungen, die sicher und dauerhaft durch Bodenplatten oder Wände nach außen geführt werden müssen.

Ja. Auch bei bestehenden Gebäuden können Rohrdurchführungen nachträglich eingebaut oder erneuert werden. Das ist beispielsweise notwendig, wenn im Rahmen einer Sanierung neue Versorgungsleitungen verlegt werden, technische Anlagen ergänzt werden oder eine bestehende Durchführung nicht mehr den Anforderungen entspricht.

Der nachträgliche Einbau unterscheidet sich jedoch vom Einbau im Neubau. Da Bodenplatte oder Wand bereits vorhanden sind, kann eine klassische einbetonierte Rohrdurchführung häufig nicht mehr in derselben Form eingesetzt werden.

Für solche Anwendungen wurde diboFLEX TS speziell als Sanierungsvariante entwickelt. Die gekürzte Rohrdurchführung kommt ohne den bei den Neubauvarianten vorgesehenen Mauerkragen aus und kann dadurch nachträglich in bestehende Bodenplatten und Wände eingebaut werden.

Auch bei dieser Variante verfügt der Flansch über eine bituminierte Anschlussfläche. Dadurch können Bitumenbahnen direkt mit der Durchführung verschweißt und die neue Rohrdurchführung in die bestehende beziehungsweise neu hergestellte Bauwerksabdichtung eingebunden werden.

Das System eignet sich sowohl für einzelne nachträglich benötigte Durchführungen als auch für umfangreichere Umbau- und Sanierungsmaßnahmen.

Weitere Einsatzgebiete

Hausbau / Wohnhäuser

Vom Einfamilienhaus bis zur Wohnanlage: Durchführungen, die schon beim Betonieren dauerhaft dicht sind – gegen Feuchtigkeit, Wasser und Radon.

Gewerbebau / Industriebau

Effiziente, standardisierte und kostengünstige Rohrdurchführungen für Gewerbe, Industrie und anspruchsvolle Projekte im Tiefbau.

Frischbeton-Verbundsysteme

Geprüft mit Frischbetonverbundbahn nach DBV-Merkblatt: dicht bei 5 bar Wasserdruck über 28 Tage – direkt im Bauteil.

Schwarze Wanne

Alle Lastfälle von Bodenfeuchte bis drückendes Wasser – sicher dicht bis 5 bar, ganz ohne verschraubbaren Niro-Fest-Losflansch.

Anwendungsfotos

diboFLEX im Einsatz: Einbaubeispiele von echten Baustellen – vom Wohnbau über Gewerbe bis zum Brückenbau.

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Wir beraten Sie gerne zur passenden diboFLEX Durchführung für Ihr Einsatzgebiet.
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